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Nucleoplastie
Therapie des Bandscheibenvorfalls ohne offene Operation - neues schonendes minimalinvasives Verfahren aus den USA. Vorteile dieses neuen minimalinvasiven Verfahrens: 1. Nur örtliche Betäubung erforderlich 2. Die Bandscheibe bleibt erhalten 3. Der Eingriff ist nahezu risikofrei 4. Verletzungen oder Narben im Rückenmarkskanal ausgeschlossen |
In örtlicher Betäubung wird eine sehr dünne Kanüle in die betroffene Bandscheibe eingeführt. Alle weiteren Schritte erfolgen durch diese sehr dünne Kanüle, sodaß der Patient nichts davon spürt! Durch diese Kanüle wird nun eine Spezialsonde in die Bandscheibe eingeführt. Mit Hilfe dieser Sonde kann Bandscheibengewebe aufgelöst werden. Stark vergrösserte Sondenspitze: Durch diese Spezialsonde wird Bandscheibengewebe durch das Lösen bestimmter Molekularverbindungen direkt vom festen in den gasförmigen Zustand überführt und kann durch die Kanüle entweichen.
Auf diese Weise werden nun mehrere Hohlräume im Bandscheibengewebe geschaffen: Durch den äusseren Druck werden diese Hohlräume vom angrenzenden Bandscheibengewebe zusammengedrückt, dabei wird der Bandscheibenvorfall ein Stück weit in den Zwischenwirbelraum zurückverlagert, weit genug, um die betroffene Nervenwurzel freizugeben. Durch die Nucleoplastie wurde der Bandscheibenvorfall beseitigt, ohne das dabei die Bandscheibe zerstört wurde.
Auf diese Weise werden nun mehrere Hohlräume im Bandscheibengewebe geschaffen: Durch den äusseren Druck werden diese Hohlräume vom angrenzenden Bandscheibengewebe zusammengedrückt, dabei wird der Bandscheibenvorfall ein Stück weit in den Zwischenwirbelraum zurückverlagert, weit genug, um die betroffene Nervenwurzel freizugeben. Durch die Nucleoplastie wurde der Bandscheibenvorfall beseitigt, ohne das dabei die Bandscheibe zerstört wurde.
